Symposium

ZTM Hans Joit

ZTM Hans Joit Referent Zahngipfel 2020 Vollkeramik Symposium

DIGITALER WORKFLOW - HUMAN PERFORMANCE

High End Restaurationen als Konzept im Großlabor?


Von der Vision zum hochkarätigen zahntechnischen Werkstück - Wie gestaltet sich moderne Ablaufplanung in der täglichen Praxis? Anhand mehrerer Arbeiten von unterschiedlichem Umfang erläutert ZTM Hans Joit seine Kommunikation mit Behandler und Patienten. Wo liegen die Bedürfnisse? Wie ersparen wir uns unnötigen Aufwand?

 

Besonderes Augenmerk wird auf die Reproduzierbarkeit von Prozessketten gelegt. Gerade in einer größeren Laborstruktur können durch digital produzierte Prototypen definierte Ergebnisse auch durch unerfahrene TechnikerInnen gefertigt werden.

 

Moderne bildgebende Verfahren und Oralscannertechnologie bereiten uns ganz neue Möglichkeiten auf Distanz zu arbeiten, ob mit einem Postkunden oder dem Zahnarzt um die Ecke, der uns die, laut unserem Protokoll benötigten, fotographischen Informationen senden kann. Stichwörter hierzu sind das Elab Protokoll mit Graukarte oder der Gesichtsscan per Mobiltelefon. Hier bieten sich aufgrund fortschreitender Technologien Möglichkeiten der Annäherung.

Ob Einzelzahnversorgung oder Großbaustelle- Jede Restauration kann mit Blick auf Haltbarkeit und Ästhetik präzise geplant und umgesetzt werden.

 

Insbesondere im Bereich der Vollkeramischen Versorgungen sind die Vorbereitung und die Materialwahl heute wichtiger denn je. Naturidentische Optik gepaart mit Langzeitstabilität - Wann macht eine herkömmliche Verblendung noch wirklich Sinn?

Ein wichtiges Werkzeug ist der stetige Wechsel zwischen analoger und digitaler Technik. Händisch erarbeitete Ergebnisse müssen in die digitale Konstruktion integriert werden und umgekehrt. Auch für die Vorbereitung z.B. von Emergenzprofilen bei Implantaten kann ein mit den Kunden abgestimmtes Konzept ein Schlüssel zum Erfolg sein.